Weiterer Pflanzenanbau
Tulpen Tulpen:
Die Heimat der Tulpen ist Mittel- und Zentralasien, hauptsächlich Persien, Afghanistan und Turkestan. Von den dort beheimateten Urtulpen stammen fast alle Gartentulpen ab. Innerhalb von 400 Jahren sind mehrere Tausend Züchtungen aus den Urtulpen entstanden. Tulpen schätzen im Frühjahr Feuchtigkeit, im Sommer heiße, trockene Lagen auf nährstoffreichen Böden mit einem ph-Wert von 6,5 bis 7,0 (so können am besten die Zwiebeln ausreifen), bedürfen aber kühler Nächte und kalter Winter zum Gedeihen. Anbaugebiete: Deutschland - linker Niederrhein insbesondere der Kreis Neuss. Die Niederlande ist der weltweit größte Produzent.
Himbeeren Himbeeren:
Die durch ihren hohen Vitamingehalt äußerst gesunden Früchte werden häufig roh verzehrt oder beispielsweise als Marmelade, Gelee, Kompott oder Saft vielfältig in der Küche verwendet. Beliebt ist auch Vanilleeis mit heißen Himbeeren, die außerhalb der Saison meist aus der Tiefkühltruhe stammen. Im Gegensatz zu einigen anderen „Beeren“ behalten Himbeeren beim Backen ihr Aroma, weswegen sie sich gut für Käsekuchen eignen. Aus den Blättern vor allem der Triebspitzen kann ein wohlschmeckender Tee aufgebrüht werden. Diese Blätter haben auch Heilwirkung.
Rhabarber Rhabarber:
Die Verwendung als Speise ist noch sehr jung und existiert erst, seit bezahlbarer Zucker verfügbar ist. Erst vor 250 Jahren hat man in England entdeckt, dass die fleischigen Stängel essbar sind. Rhabarber wird zumeist wie Obst (z. B. in Form von Kompott oder als Rhabarberkuchen und auch als Saft und Nektar) zubereitet. Da aber nicht der Fruchtstand, sondern die Stängel gegessen werden, gehört er eigentlich zum Gemüse. Seine Popularität seit Anfang des 20. Jahrhunderts verdankt er u. a. auch der Tatsache, dass er im Gegensatz zu den allermeisten Obstsorten schon ab April Erntereif ist.
Getreide Getreide im engeren Sinne sind Zuchtformen von Süßgräsern (Poaceae). Den Ursprung des landwirtschaftlichen Anbaus vieler Getreidegattungen kann man nicht mehr nachvollziehen. Getreideanbau wird im Nahen Osten agrargeschichtlich belegt bereits seit mehr als 10.000 Jahren praktiziert, in Mittel- und Westeuropa verbreitete er sich vor etwa 7.000 Jahren während der Neolithischen Revolution.
Die ganzen Getreidekörner verfügen über wertvolle Nährstoffe. Sie liefern reichlich Vitamine des B-Komplexes sowie Ballaststoffe, sie enthalten Kohlehydrate, hochwertige Eiweiße und Mineralstoffe. Je weniger sie bearbeitet und verfeinert werden, umso nährstoffreicher sind sie.